In dieser Welt bekommen wir nie genug
'Wir haben nichts in die Welt mitgebracht, und wir können nichts aus ihr mitnehmen. Wenn wir Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen'.
1. Tim. 6, 7+8
Uns genügen?
Was lassen wir uns schon in diesem Leben genügen? Wir bekommen nie genug.
Wir buchen einen Traumurlaub. Es gibt Sonne, Spass und gutes Essen satt.
Doch schon vor Antritt der Heimreise graut uns der Gedanke,
nach Hause zurückzukehren, und wir fangen an, den nächsten Urlaub zu planen.
Wir sind nie zufrieden.
Als Kinder sagen wir: „Wenn ich bloß schon ein Teenager wäre.“
Als Jugendliche sagen wir: „Wenn ich bloß schon verheiratet wäre.“
Als Eheleute: „Wenn ich bloß schon Kinder hätte.“
Wir können uns nicht begnügen.
Aber warum ist Genügsamkeit eine so schwierige Tugend?
Weil es nichts auf dieser Welt gibt, was unser tiefstes Verlangen stillen könnte.
Wir sehnen uns danach, Gott zu schauen.
Der Wind, der durch die Blätter unseres Lebens rauscht, flüstert uns zu,
dass wir ihn eines Tages schauen werden.
Erst dann werden wir zufrieden sein.
Deborah - Februar 2012